NOTBERGUNGEN

Ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger dürfen keine Grabungen durchführen. Notbergungen erfolgen nur im Auftrag der fachlich zuständigen Denkmalfachbehörde.

Was versteht man unter einer Notbergung?

Das Denkmal wird geborgen, weil eine konkrete Gefährdung besteht, die nicht abgewendet werden kann und die in absehbarer Zeit zur Zerstörung der Fundstelle führen würde (Beispiel: Burgwall am Kap Arkona). Ziel ist auch hier die Schaffung eines archivfähigen Surrogats.

 

Für die Durchführung archäologischer Ausgrabungen in Mecklenburg-Vorpommern sind die einschlägigen Richtlinien verbindlich:

  • Richtlinien für archäologische Ausgrabungen in Mecklenburg-Vorpommern
  • Richtlinie für Stadtkerngrabungen in Mecklenburg-Vorpommern
  • Leitfaden für Unterwasserarbeiten der Vereine im Landesverband für Unterwasserarchäologie Mecklenburg-Vorpommern
  • Grabungsstandards "Ausgrabung und Prospektion - Durchführung und Dokumentation" des Verbandes der Landesarchäologen
  • Handbuch der Grabungstechnik